Mittwoch, 22. Mai 2013

Margarete Heinichen - Knut, die Teekanne


Kinderbücher gibt es ja einige aber diese Geschichte über eine kleine Teekanne, die ihre ganz eigene Geschichte hat, ist beeindruckend, wenn man kleinen Kindern eine Geschichte vorlesen kann, die so schön ist wie die von Knut, die Teekanne.

Margarete Heinichen hat mit der Geschichte von Knut, die Teekanne etwas sehr Einfühlsames geschaffen.

Knut, die Teekanne, schön bemalt steht mit anderen getöpferten Tassen, Krügen, Tellern usw. auf einem Regal im schön gestalteten Haus eines liebevoll arbeitenden Töpfers, der jedem seiner, aus Ton hergestellten Kostbarkeiten einen Namen gab.

Doch Knut hat ein großes Problem und darum auch richtig Angst, nicht mehr geliebt und entsorgt zu werden. Um welches Problem es sich handelt solltet ihr ganz einfach selbst herausbekommen. Denn mit den liebevoll gestalteten Tontöpfen usw., war es ja nicht getan.

Immer wieder gab es mal kleinere Streitereinen und Rempeleien. Da gab`s dann schon mal einen Riss oder ein Loch oder auch Macken. Knut, Oskar, Alma und wie sie alle hießen waren liebevoll bemalt und an einen besonderen Platz im Holzregal gestellt.

Knut möchte wieder als Teekanne gebraucht werden und weiss nicht wie. Ob es ein Happy-End gibt oder nicht, in Margarete Heinichen`s Buch - Knut, die Teekanne, kann jeder nachlesen, wie schön und beeindruckend der kleine Töpfer in seiner Werkstatt, seinem schönen Haus und inmitten einer Blumenwiese, seine Lösung findet.

Ich kann Knut, die Teekanne von Margarete Heinichen nur empfehlen und als eine kleine Bettgeschichte - abends den kleinen Kindern erzählt, lässt sie wunderbar träumen.

Erhältlich ist das Buch im Sachsens Imperia Verlag.




Daniela Mattes - Hubert der himmelblaue Hubschrauber und seine Freunde

Hat sich eigentlich jeder Erwachsene gefragt womit er oder sie in seiner Kindheit gespielt hat oder womit die eigenen Kinder gespielt haben?

Welches war euer Spielzeug und wo habt ihr eure - nicht mehr zum spielen geeignete Spielzeuge hingepackt? Hattet ihr auch eine Kiste, egal ob groß oder klein, in euer Ecke des Kinderzimmers stehen? Eure Spielsachen, mit denen ihr nicht mehr gespielt hat dort hineingelegt?

Jörg und sein Bruder Alex haben eine große Kiste in der Ecke ihres Kinderzimmers stehen und wie sollte es auch anders sein, die nicht mehr benutzten Spielsachen dort hinein gepackt zu haben. Denn jeder wird irgendwann größer und spielt dann halt nicht mehr mit allem Spielzeug aber aufbewahren möchte man ja doch.

Hubert der himmelblaue Hubschrauber war ein solches zur Seite gelegtes Spielzeug, nachdem Jörg und Alex größer geworden sind. Hubert der himmelblaue Hubschrauber kam zu anderen - nicht mehr gebrauchten Spielsachen in die Kiste.

Doch alleine war Hubert wirklich nicht. Dort in der Kiste waren ganz viele Spielsachen und auch Stofftiere und mal ehrlich, wenn man darüber nachdenkt, fragt man sich wirklich manchmal was die Spielsachen in der Kiste so machen.

Der Fantasy sind da keine Grenzen gesetzt. Geht es Hubert dem himmelblauen Hubschrauber, ein wenig defekt, wirklich gut? Hat er vielleicht Langeweile? Welche Abenteuer kann oder könnte dort in der Spielzeugkiste so passieren?

Na?!? Neugier geweckt? Dann holt euch doch mal das Buch von Daniela Mattes, Hubert der himmelblaue Hubschrauber und seine Freunde. Ihr werdet überrascht sein, was alles mit "an die Seite gelegtem Spielzeug" geschieht.

Daniela Mattes hat hier ein ganz tolles Kinderbuch mit viel Fantasie für die Kleinen hervorgebracht, ich bin begeistert.

Das Buch - Hubert der himmelblaue Hubschrauber und seine Freunde ist im Sachsens Imperia Verlag erschienen.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Steffen Bärtl – Der Rattenfänger von Berlin


Autor Steffen Bärtl, bekannt für seine grandiosen Romane/ Thriller hat wieder einmal so richtig bewiesen, was einen sehr guten Buchautor ausmacht. Egal ob fiktiv oder real, Steffen Bärtl versteht es spannende und fesselnde Literatur in Büchern festzuhalten, so wie dieses Buch – Der Rattenfänger von Berlin. Als 1. Testleserin bin ich natürlich sehr stolz, dass Steffen Bärtl mir dieses Vertrauen aussprach, sein Buch - Der Rattenfänger von Berlin - lesen zu dürfen.

Eine Journalistin, die für einen ungewöhnlichen Kriminalfall recherchierte, Abgründen auf die Spur kommt und alles dokumentiert. Ein Ermittler – Peter Hartenfels – Gerechtigkeitsliebend aber mit Schwächen in seinen Charaktereigenschaften, diesen heiklen Fall mit Hilfe seines eigenwilligen Kopfes zu lösen, auch wenn es einiges an Aufklärung bedarf. Nicht unbedingt bei seinen Kollegen beliebt, ist er doch mit seinem Namen – schon einer Legende vergleichbar – in aller Munde, nicht wegzudenken oder aber zu überhören.

Peter Hartenfels, Kommissar des Morddezernates hält schockierende Wahrheiten bereit, die nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet sind.

Die Leiche eines Mädchens ( 10 - 14 Jahre alt)wird gefunden, in Plastikfolie eingewickelt, mit einer Wäscheleine verschnürt und im Humboldt-Hafen aufgefunden. Keine äußerlichen Spuren von Gewalt, nichts wo man etwas mit ermitteln könnte. Doch das ist nur der Anfang und obwohl sich Peter Hartenfels noch mit einem kleinen 6-jährigen kleinen Dieb, Einbrechern oder anderen Straftätern und Straftaten befasst, geht er akribisch dem Fall des toten Mädchens nach.

Ermittlungen im häuslichen, schulischen und freundschaftlichen Umfeld werden intensiv umgesetzt, nachdem Vermissten fälle der letzten 3 Monate nachgesehen wurden, keine Hinweise zu Opfern gab, haben die Fingerabdrücke ihr übriges ans Tageslicht gebracht. Dann wird eine 2. Leiche gefunden, ca. 8-12 Jahre alt, weiblich. Nach den Ermittlungsergebnissen stand fest, das erste Opfer war gerade mal 10 Jahre alt, das 2. Opfer 9 Jahre alt. Doch wie mysteriös und grausam die Fälle sind, ist das nichts für schwache Nerven.

Mit Vermisstenstelle, Gerichtsmedizin, Mordkommission und Befragungen an Schule und in der Familie ergaben zwar einige Hinweise aber noch keine konkrete Spur. Ist hier ein Serienkiller unterwegs? Peter Hartenfels wird auch diesen Fall lösen, da bin ich mir sicher aber was, wie, wo und warum, diese Fragen lösen Spannung aus. Spannung, die sich durch „Der Rattenfänger von Berlin“ ins grausame verwandelt.

Neugier, Spannung, Fragen, alles ist so gruselig, selbst hartgesottene Krimifans sind nicht davor gefeit. Der Rattenfänger von Berlin ist Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile. Die Veröffentlichung des Buches - Der Rattenfänger von Berlin ist allerdings erst für Oktober/ November vorgesehen.

Ich bin begeistert von den spannenden und undurchsichtigen Geschichten von Steffen Bärtl. Wer sich auch für Steffen Bärtl und seinem unverwechselbaren, kriminalistischen Gedankengut anschließen möchte, liest einfach ein Buch von Ihm oder schaut einfach bei diesen Terminen vorbei:

29.Mai - 1.Juni : Mainzer Buchmesse; Der Sachsen Imperia Verlag wird Bücher-Neuerscheinungen präsentieren. Schaut Euch das Werbematerial – des jungen Verlages an. Ansprechpartner wird Verlagsautorin Danka Todorova sein.

2. 9. Juni – Bei der Autorin Dorothee Sargon – Steffen Bärtl wird dort 8 Exemplare seiner Bücher signieren

7. August – Steffen Bärtl wird mit 3 weiteren Autoren aus seinem Verlag beim 2. Fechenheimer Literaturfestival sein und seine Buch-Neuerscheinungen vorstellen. Kommen werden Autorin Dorothee Sargon, Autorin Renate Klerx und der Autorin und Illustratorin Margarete Heinichen (Knut,die Teekanne).

Samstag, 3. November 2012

Deutsch-Schwedischer Autoren-Austausch

Nachdem ich mitbekam, dass sich die Autoren http://www.steffenbaertl.de/ aus Deutschland und Lars Rambe aus Schweden zu einem Gespräch getroffen haben, musste ich natürlich den Autoren Steffen Bärtl, den ich kenne, interviewen, denn neugierig, wie das Treffen ausging, war ich ja doch und hier ist meine Zusammenfassung aus dem Gespräch mit Stefffen Bärtl.

Unter diesem Motto stand das Treffen am 29. Oktober 2012 zwischen den herausragenden Thriller-Autoren Lars Rambe und Steffen Bärtl, in Stockholm. Bei einer gemütlichen Unterhaltung und warmen Kaffee kamen sich die beiden Autoren schnell näher und fanden zu einem gemeinsamen Nenner. Der Austausch von Informationen über bisherige Werke und zukünftige Buch-Projekte stand genauso im Vordergrund, wie die Kontakthaltung untereinander. Es wurde gelacht, aber auch nüchterne Fakten zu Tage gefördert. Während Lars Rambe zurzeit mit seinem neusten Roman „Die Frau im See“ auf Promotion-Tour rund um seine Heimatstadt Stockholm ist, hatte er dennoch Zeit, um seinen deutschen Kollegen zu treffen. Ein „Highlight auf seiner viertägigen Reise“, wie Bärtl sagte. Die Zeit nutzte der deutsche Thriller-Autor, der aktuell mit seinem vierten Roman „Das Berlin Attentat“, aus seiner André Hartmann Buch-Reihe stammend, in den Buchhandlungen vertreten ist, um detaillierte Einblicke der Hauptstadt Schwedens zu gewinnen. Dabei durchwanderte er zu Fuß die Stadt, um geeignete Locations für eines seiner neuen Buch-Projekte fotografisch festzuhalten.  Während er an den letzten Seiten am Manuskript „Die Sankt Petersburg Verschwörung“schreibt, stehen im Anschluss die Korrekturarbeiten an seinem Jugend-Abenteuer Roman „Der magische Brunnen der Zeit“ und die Vorbereitungen zu seinem ersten Psycho-Krimi-Thriller an. Auch am nächsten Hartmann Roman bastelt der symphatische Autor aus Torgau, dessen Handlung in Wien spielen wird.

Ich liebe Krimis und Thriller!

Berlin-Stadt der Spione

Auf Entdeckungsreise durch die Augen des Polit-Thriller-Autoren Steffen Bärtl!

OK, dachte ich mir und hab mich mal auf den Weg gemacht. Hier seht ihr meine Erfahrung mit Berlin aus der Sicht des Autoren.

„Berlin ist eine Reise wert“, sagt man so schön. Ich wolle dieser Aussage einmal auf den Grund gehen, und habe die Bundeshauptstadt besucht. Nicht um Urlaub dort zu machen, viel mehr um herauszufinden, welche Reize die Stadt für Autoren und Schriftstellern hat. Ich wusste aus historischen Quellen, das man Berlin, auch „Die Stadt der Spione“ nannte. Was mich dazu bewegte, diesen Bericht zu schreiben. Vor allem, wollte ich wissen, wie sich ein Autor, der über Berlin oder eine Handlung, die in Berlin spielt, beim Schreiben bzw. bei den Vorbereitungen, der sogenannten Recherche vorgeht. Nach welchen Kriterien werden Schauplätze ausgesucht? Wie verschmelzen sich Handlung und der reale Ort? Gibt es dabei einen Wiedererkennungseffekt, dass den Leser zu einem Besuch des Handlungsortes motiviert? Besonders hilfreich fand ich dabei den Roman „DAS BERLIN ATTENTAT“ von Steffen Bärtl aus Torgau (Sachsen), welcher vor kurzem im SACHSENS IMPERIA VERLAG erschienen ist.

Die Meisten Leser, die meine Artikel verfolgen, werden schon gemerkt haben, das ich bereits im Vorfeld einige Bücher des Autoren verfolgt und darüber berichtet habe. Der Grund darin liegt, dass diese Bücher nicht nur pure Spannung erzeugen, sondern weil sie stets vor einem realistischen Hintergrund spielen. Eine Reflexion unserer Zeit, die wir in der Zukunft als ein Spiegelbild der Vergangenheit ansehen können. Auch in „DAS BERLIN ATTENTAT“ geht es sehr spannend zu. Deshalb habe ich versucht, anhand des Buches einige Schauplätze vor Ort zu besuchen, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Ich habe mich in die Augen des Autors versetzt, in die Gefühls- und Stimmungslage.
Nun könnte man Berlin als den einzigen Handlungsort nennen, doch das wäre so nicht ganz korrekt. Der Autor hatte sich die Mühe gemacht, Berlin aufzuteilen. Ähnlich, wie bei einem Kuchen, den man aufschneidet und jedes Stückchen ist ein anderer Schauplatz. Ich könnte jetzt viele Stückchen Kuchen herauspicken, doch ich habe mich für zwei Stückchen entschieden. Den PARISER PLATZ, und den ALEXANDERPLATZ.
Als ich auf dem Pariser Platz in Berlin stand und mich umsah, konnte ich die Ehrfurcht spüren, wie sie mir durch die Adern jagte. Bei meiner Recherche fand ich heraus, dass sich die meisten ausländischen Botschaften befanden. Voran die US-Botschaft, der Dreh- und Angelpunkt in Bärtl´s Roman „DAS BERLIN ATTENTAT“ darstellt. Hier laufen die Fäden an Informationen zusammen. Unweit davon befinden sich die russische Botschaft, die Britische und die Französische. Keine Einhundert Meter von meiner Position entfernt, kann ich das Brandenburger Tor sehen. Wenn ich mir vorstelle, wie hier die DDR-Grenzsoldaten Patrouilliere gelaufen sind und die Bürger nach Ausweisen fragten, CIA-Agenten den Weg nach Ost-Berlin suchten und wieder hinaus gelangten, jagt es mir einen Schauer über den Rücken. So war der Kalte Krieg! Misstrauen, Geheimnisse, Fluchtwege in die DDR, Spione und Doppel-Agenten. Heute, nach 22 jähriger Beendigung des Kalten Krieges, kann man sich das schwer vorstellen. Nun, da ich es jetzt mit eigenen Augen sehen und durch Bärtls Roman ein wenig fühlen kann, weiß ich einen Bruchteil, wie diese Bauwerke auf den Autoren Steffen Bärtl gewirkt haben müssen. Und wenn ich mir die Szenen vorstelle, die sich auch in unmittelbarer Nähe, im Buch, abspielen, umso glaubwürdiger erscheinen sie mir. Es scheint so, als hätte die Handlung in „DAS BERLIN ATTENTAT“ wirklich stattgefunden.

Meine Route führte mich durch den Tiergarten, wo mich eine imaginäre Verfolgungsjagd zwischen ICIS-Agenten und der flüchtigen Killerin „Wespe“, auf einem Motorrad, erwartete. Auch hier konnte ich mir gut vorstellen, wie der Autor mit seinen Augen diese Szene sah. Mit dem Bus fuhr ich durch die CLAYALLEE, wo sich im Roman ein Außensitz des ICIS-Hauptquartiers befand. Hier wurden Informationen über ehemalige KGB-Agenten, aktive Mossad- und VEVAK-Agenten, sowie freischaffende Attentäter gesammelt und ausgewertet. Hier wurden Mutmaßungen und Schlussfolgerungen gezogen und Maßnahmen entschieden, wie man auf dem Schachbrett „Berlin“ weiter vorgehen sollte.

Auf dem Berliner Alexanderplatz angekommen, blickte ich zum grauen Himmel hinauf und konnte die Kugel des Fernsehturms erkennen. Eine imposante Erscheinung - vor allem, wenn dieser Anblick auf eine Person einwirkte, die an Höhenangst litt. Ich versuchte mir die Szene des Hauptprotagonisten „Botschafter André Hartmann“ vorzustellen.

Den morgendlichen Nebel, Schatten ähnliche Figuren, die auf mich zukamen – und eine von diesen Personen wäre der Kontaktmann, den ich treffen sollte. Im Hintergrund ertönten die Signale der Straßenbahn und ich bin im Unklaren, wer etwas von mir will. Eine beängstigender, beinahe schon gespenstischer, Moment, der meine Beine zittern und nervös werden lässt. Ich will wegrennen, doch meine Beine verschmelzen sich mit dem Boden, als wäre ich fest angewurzelt.

Gab es zu jenen Tagen wirklich solche Momente im geschehen eines Kalten-Spion-Kriegers?

Real oder Fiktion, sollte jeder Leser für sich selber herausfinden. Dennoch steht eines fest, neben der Romanfigur André Hartmann, spielt die Stadt Berlin, mit all ihren Straßen und Gassen, ihren Sehenswürdigkeiten und Schandflecken der Vergangenheit gekonnt die zweite große Hauptrolle in Bärtls Roman „DAS BERLIN ATTENTAT“.