Donnerstag, 20. Juni 2013

Steffen Bärtl - Die Sankt Petersburg Verschwörung - Thriller


Andrè Hartmann, vor kurzem noch Botschafter in Washington D. C und einer Beförderung zum 1. Deutschen UN-Abgesandter auf dem wichtig-sten Posten seiner Kariere ist be-kannt dafür, dass er immer wieder in die Schusslinie von Geheim-diensten und Terroristen gerät.

Gleichzeitig verheiratet und fürsorglicher Familienvater versucht er seit jeher sein Pflichtbewusstsein und seine Liebe zur Familie unter einen Hut zu bringen. Leider klappt das nicht immer so. Die Sicherheit seines Landes ist für Hartman Priorität, darunter leidet die Familie natürlich sehr aber Andrè Hartmann schafft seine Hürden, mal recht mal schlecht.


Zuerst kann er seine Frau wieder in die Arme schließen, dann muss er sich schon wieder verabschieden. Sein Engagement muss Andre Hartmann mal wieder unter Beweis stellen. Als eine Frachtmaschine verschwindet und die Gefahr einer weltweiten Verseuchung durch das verschwundene und todbringende Virus Black Devil ist Andrè Hartmann gefragter denn je.

Warum ist das Virus verschwunden? Warum werden Menschen ermordet, die mit dieser Entwicklung zum Virus zu tun hatten? Also macht sich Andrè Hartmann auf den Weg nach Sankt Petersburg. Wo er nicht mit rechnet ist, dass er bald selbst verschleppt und entführt aber trotzdem wieder freigelassen wird.
Stark betäubt macht er sich auf den Weg um die Wahrheit herauszufinden. Mal geht es ihm gut aber mit der Zeit geht es ihm immer schlechter. Weiss er, dass ihn jemand mit diesem Virus Dark Devil infiziert hat? Bekommt er seine Informationen? Was hat Russland damit zu tun und warum sind so viele Menschen involviert. Welchem Geheimnis ist Andrè Hartmann auf der Spur? Kommt er lebend aus dieser Verschwörung heraus?

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn auch das Gegenmittel White Angel ist verschwunden. Um welche Geheimnisse geht es in diesem ganzen verworrenen Spiel? Zuviel will ich hier aber nicht verraten.

Wer die Andrè Hartmann Reihe kennt, weiß wovon ich rede. Spannung pur, Nervenaufreibende Zusammenhänge, Agenten denen man nicht allen vertrauen kann, wenn man überhaupt von Vertrauen reden kann.

Wahrheit, Fiktion, alles ist so mysteriös, die Spannung steigt. Kann Andrè Hartmann die von ihm festgestellte Sankt Petersburg Verschwörung auflösen? Es ist kaum an Spannung zu überbieten, was Andrè Hartmann hier erlebt.

Die Sankt Petersburg Verschwörung erscheint im Sachsens Imperia Verlag. Ein Thriller der Weltklasse. Besser kann ich das nicht bezeichnen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Steffen Bärtl - Der magische Brunnen der Zeit


Charly und seine 5 Freunde auf dem Weg in eine Geschichte, die seines Gleichen sucht, ausdrucksstärker und fantasievoller nicht sein kann. Eine Geschichte in längst vergangene Zeiten aber dafür muss man in der geschichtlichen Welt schon bewandert sein, sich dafür interessieren und darauf hoffen, dass alles wieder gut wird.

Ob es so ist wird sich zeigen, denn nichts ist so wie es sein soll.

Charly, ein 13-jähriger Internatsschüler und nicht nur im Geschichtsunterricht einer der besten Schüler überhaupt weiß nicht, wie ihn und seinen Freunden sein Wissen noch beschäftigen wird und helfen wird.

Die Ferien nahen und trotzdem gibt es eine Ferien-Aufgabe des Internats die da lautet: Findet einen Gegenstand, ein Buch, einen Namen oder irgendwas, berichtet darüber, schreibt alles auf und das auf mindestens 10 Seiten, alles Wissenswerte was ihr finden könnt, denn nach den Ferien gibt es eine Note für diese Aufgabe.

Charly war gar nicht begeistert denn er wartete darauf, dass sein Vater ihn abholte. Obwohl Charly genau wusste, dass sein Vater nicht viel Zeit für ihn hatte. Seit dem Tod seiner Mutter fühlte sich Charly mehr im Internat bei seinen Freunden wohler und er hatte auch keine Lust, alleine zu sein. Durch Zufall gab sein Geschichtslehrer James McDuggan einen Flyer, auf dem der Hinweis zu einem Sommercamp war und da wollte Charly unbedingt hin.

Die Gelegenheit kam, als Charlys Vater ihn mit auf einen Geschäftsreise mitnehmen wollte. Charly wusste, er sitzt nur im Hotel oder ist als Anhängsel bei Geschäften seines Vaters dabei und das wollte er nun wirklich nicht. Aber obwohl sein Vater kaum Zeit für ihn hatte, nicht wusste wer Charlys Freunde waren, hat er es doch geschafft, alle 5 Freunde seines Sohnes mit in das Camp einzuladen.

Nach einem gemeinschaftlichen Frühstück im Camp machen sich die 6 Freunde auf den Weg und wollen viele Abenteuer erleben. Da kommt ein Geheimnis um ein Schloß gerade richtig. Und genau dort beginnt die fantastische Zeitreise der Kinder in längst vergangene Zeiten und die Abenteuer nehmen kein Ende. Ein silberner Ring, ein gefundenes Schwert, Begegnungen mit glühendem Licht, Spiegeln, Falltüren. Eine Reise in die Geschichte und die Reise beginnt.

Doch bei den Abenteuern von Charly und seinen Freunden sind so unglaublich, das man nicht glauben will, dass dies geschieht. Doch es geschieht.

Was Charlys Vater, sein Geschichtslehrer und die vielen Gestalten um ihn herum mit Geschichte und Archäologie zu tun haben, sollte jeder selbst erleben und die wundersame Reise genießen.

Ein herrliches Kinder- und Jugendbuch mit Träumen, Erleben, Abenteuern.

Das Buch „Der magische Brunnen der Zeit“ von Steffen Bärtl ist im Sachsens Imperia Verlag erschienen.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Autorin Renate Klerx – Mein Weg zurück – „Was bleibt ist „Hoffnung“


Ein Biografischer Roman, der nicht besser aufzeigen könnte, was im Leben eines Menschen so passieren kann.

Ein Meer voll Tränen kann zu Angst, Ausweglosigkeit, Kampf oder Resignation führen aber am Ende bleibt die Hoffnung. Alles wird gut ist z. B. eine Art der Verdrängung und eine Art der Hoffnung und dieses erlebt jeder Mensch in seinem Leben, bleibt. Hoffnung hält manchen in seiner Lebensplanung aufrecht und trotzdem kann es zu Rückschlägen führen. Vergangenheit und Gegenwart sind – auch wenn man es nicht selbst glauben mag – unmittelbar miteinander verbunden und zieht sich im durch das ganze Leben. Erlebtes in der Kindheit, Erfahrungen im Laufe eines Lebens, beide sind immer miteinander verbunden.

Erlebnisse aus der Kindheit, einmal gut und mal nicht so gut und die Erfahrungen die man macht, bleiben immer mit der Zukunft verknüpft.

Etwas oder jemanden zu respektieren oder akzeptieren, zu glauben das alles gut wird, seinen Weg auf geradem Pfad oder abweichenden Pfad zu gehen, Enttäuschungen zu erleben oder im Innern verletzt zu sein, kann zu positiven oder auch negativen Gedanken, Gefühlen führen. Der eine geht unbeirrbar seinen Weg weiter, ohne zurück zu blicken, der andere kann daran zerbrechen. Da kommt dann der unbeirrbare Glaube, der jemanden dazu bringt, weiter zu gehen oder stehen zu bleiben.

„Glaube heißt nicht Wissen“ , kann aber Hoffnung oder Resignation Tür und Tor öffnen.

„Kontrolle ist besser als Vertrauen“ – schürt aber eigentlich Misstrauen und nicht glauben oder vertrauen.

Doch was bleibt ist die Hoffnung auf positive Dinge die noch kommen und Hoffnung bringt auch wieder Glaube, Liebe und Vertrauen.

Je nach Blickrichtung der gibt es den Weg in die Zukunft, der positiv sein kann oder in negative Richtungen bis hin zu Depressionen führen.

Die Autorin Renate Klerx hat in diesem wunderbar einfühlsamen Biografischen Roman gezeigt, das Leben lohnt sich auch wenn es Steine gibt, die entweder im Weg liegen oder eingeworfen wurden. Es liegt an jedem selbst seinen Weg zu gehen und Glaube, Liebe, Hoffnung sollten da nicht fehlen. Für mich ein sehr empfehlenswerter Biografischer Roman, der zum Lesen einlädt. Für jeden Leser ein Weg um Hoffnung zu finden, den Glauben an sich selbst und den Glauben ans Leben.

Der Roman „Mein Weg zurück – Band 2“ erscheint zum Verkaufstart am 21. Juni 2013 im Sachen Imperia Verlag.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Sabine Sigl - DivaLiebe - Unerwartet eins


Diszipliniert, locker, humorvoll, so war Elisabeth „Sissy“ Sander in früheren Zeiten aber irgendwann kommen Gedanken, die einen in der Vergangenheit schwelgen lassen. Vergangenheit, die nicht immer gut war und das kratzt ganz schön am Selbstbewusstsein von „Sissy“ .

Da ist es leicht, sich in eine andere Dimension zu versetze, niemanden an sich heran lassen, sich vergraben in Selbstmitleid, Trauer usw. Gibt es einen Weg zurück? Um sich selbst zu lieben oder wirklich geliebt zu werden?


Als Radiomoderatorin hat sie sich zu einer ihrer besten des Landes hervor gearbeitet und gilt als hübsch und klug. Aber mal ehrlich, das nützt keinem etwas und bringt ihre Stimmung auch nicht zum leuchten. Irgendwas bedrückt „Sissy“ und macht ihr das Leben in der Realität nicht gerade einfach. Selbst ihr neuer Chef – Markus Wagner – macht es ihr nicht leicht. Soll sie alles hinschmeißen, sich einen neuen Job suchen?

Negativ denkend, in Gedanken versunken und mit dem Selbstwertgefühl im Streit ist es nicht verwunderlich, dass Depressionen ihren Weg zu „Sissy´s“ finden. In solchen depressiven Phasen denkt man nicht nach vorne sondern verschließt sich in sich selbst, fühlt sich schlecht, unkonzentriert, zu nichts zu gebrauchen, immer weiter in Depressionen verfallend und bemitleidet sich nur selbst. Alleine ist es schwer da herauszukommen.

Selbst die Gedanken an Allessandro geben ihr da keine Aufhellung. Allessandro, groß, schlank, dunkelhaarig und tiefgrüne Augen. Charmant, in Italien geboren, in Österreich aufgewachsen, sieht super aus und ist noch Professor für Theoretische Physik in den USA. Ein Bild von einem Mann. Einer, in den man sich verlieben kann. Ob er auch in mich verliebt sein kann? Sie weiß ja nicht, dass er an sie denkt und sie wiedersehen möchte. So weit kommt „Sissy“ ja nicht in ihren Gedanken und Gefühlen. Sie ist nur in schlimmen Depressionen.

Auch ihre Freundinnen Mia – selbständig, verheiratet, 1 Sohn , Kommunikationstrainerin, Esoterikerin, immer einen tollen Spruch oder eine spontane Aktion auf Lager und Andrea Krause, alleinerziehend, 1 Tochter, die immer einen Partner findet, wenn auch nur für kurze Zeit, können „Sissy“ nicht aus ihrer schlechten Stimmungslage herausholen, im Gegenteil. Die Depressionen werden nur noch schlimmer.

Da gibt es einige Beteiligte aber es gibt auch eine Simultanwelt - Aletheia genannt – und da ist alles immer einfach und so schön. Flüchten in eine Welt der kaum jemand folgen kann und dort wieder herauszukommen ist manchmal nur möglich, wenn es jemanden gibt, der einen liebt, da ist wenn er gebraucht wird, einen, den man seine „Liebe“ nennt.

Gibt es für Elisabeth „Sissy“ Sander den Weg in ein unbeschwertes, von Liebe begleitetes Leben, einen Weg zurück zu ihrer Unbeschwertheit oder ihrem Selbstwertgefühl?

Die Autorin Sabine Sigl hat hier einen einfühlsamen und mitreißenden Liebesroman auf den Weg gebracht, der wunderbar ist, wenn ich das sagen darf.

Freitag, 24. Mai 2013

Dorothee Sargon - Brummi, der kleine Bär Band 1 - Auf großer Fahrt


Wie ihr ja wisst, hab ich schon über Brummi, der kleine Bär - Band 3 - in seinem neuen Zuhause geschrieben. Doch wie fing alles an? Natürlich wollte ich das wissen und begab mich dabei auf genauso große Fahrt wie Brummi, der kleine Bär, denn ich wollte wissen, was vorher passierte.

In China - da wo die Feldarbeiter Reis anbauen und bewässern - kam Brummi, der kleine Bär auf die Welt. Weil er keine Eltern hatte, kam Brummi in ein Bärenkinderheim. Und da fing sein abenteuerliches Leben an.

Nach einigen Tagen im Bärenkinderheim kam Brummi, der kleine Bär in einen Karton mit anderen Bärenkindern. Nur Brummi mit seinen Einfällen hatte natürlich was dagegen. Die Abenteuer von Brummi dem kleinen Bären fingen da schon an.

Die Bärenkindergärtnerin hatte schon Mühe, Brummi in den Karton zu stecken und es war abenteuerlich bis Brummi denn dann auch im Karton war. Mit seinen Bärenkinderfreunden wurde er im Karton fest verpackt und dann ging die Reise los. Nach Deutschland sollte es gehen und von China bis Deutschland ist die Reise lange, abenteuerlich lang.

Da ging es dann erst vom Bärenkinderheim in den Karton, auf einen Lastwagen und holprig bis zum Schiff gefahren und kein Bärenkind wusste was passierte. Nur angekommen auf dem Schiff war die Neugier von Brummi richtig groß und so versuchte er erst den Karton aufzumachen und dann gings los. Das arme Schiff, die armen Matrosen.

Welche lustigen und traurigen Abenteuer Brummi, der kleine Bär mit seinen Bärenkinderfreunden angestellt und erlebt hat, müsst ihr unbedingt lesen. Ich hab nur noch gelacht.

Die Autorin Dorothee Sargon hat hier eine Bärengeschichte für Kinder geschrieben, der wirklich neugierig macht, zum Lachen bringt und in der auch Ausmalbilder zur Verfügung stehen, die jeder Geschichte seinen Ausdruck verleiht. Einfach nur toll.