Sonntag, 28. Februar 2010

Petra Hammesfahr - Ein fast perfekter Plan

Eine Geschichte über einen 24-jährigen Mann, der eine 10 Jahre ältere Frau kennenlernt, für die er Arbeit und Familie zurücklässt und bei dieser Frau einzieht. Diese Frau ist so berechnend und raffgierig, dass sogar sein älterer Bruder und sein ehemaliger Chef ihn davor warnen. Doch Richard Maltei, so heisst der junge Mann, will oder kann nicht zuhören und geht ohne zu merken, dass er in sein Verderben rennt.

Kerstin Riedke ist Friseurmeisterin mit eigenem Salon und ärgert sich manchmal über ihre Kunden. Aber eine Kundin hat es ihr besonders angetan. Stammkundin Carla. Von ihr hört Kerstin, dass angeblich der Ehemann sehr krank ist und sie eine Stieftochter – Regine – hat.

Wenn der Ehemann verstorben wäre, was sehr schnell passieren kann, würde seine Tochter als Haupterbin den grössten Teil des riesigen Vermögens und die Immobilien bekommen, in dem Kerstin in einer kleinen Wohnung leb

Kerstin will aber mehr und nutzt die Naivität von Richard aus, gängelt ihn und verlangt von ihm, er solle die Tochter- Regine – heiraten. Sie hatte sich erst vor kurzem von ihrem Verlobten getrennt. Georg Hösch, ein fürchterlicher Mensch. Nach der Hochzeit solle Richard seine dann ihm angetraute Ehefrau beiseite schaffen

Alles ist aber nicht so einfach, wie es Kerstin möchte und Richard wird es langsam mulmig zumute, vor allem darüber, dass Kerstin einen jungen Mann anheuert, der den Vater von Regine umbringt, damit Regine schneller erben und sterben kann. Kerstin arrangiert abendliche Essen oder ein Hotelzimmer, damit es endlich zu einem für sie guten Ende kommt

Doch wie immer denken die, die etwas vorhaben nicht daran, dass auch Freunde da sind, denen zur Seite stehen, die Opfer werden können. Auch wenn Kerstin einen jungen Mann anheuert, der die Sache beschleunigen soll, es leider aber nicht schafft und die falsche Person töte

Aber eine Frau, die schlimme Ahnungen, sogar zu einer Hellseherin geht und trotzdem erst als verrückt abgestemmpelt wird, hat manchmal Glück. Vor allem dann, wenn sie der oder die Täter selbst schaden. So wie die Polizei ungläubig die Geschichte von Richard Maltei hört, die grausam zugerichtete Leiche sieht und selbst psychologische Hilfe, selbst noch Monate danach benötigt.

Eine für mich richtig gut gemachte Geschichte, zwar manchmal etwas langatmig aber gut. Sehr empfehlenswert.

Dieser Rezession ist auch auf Vorablesen nachzulesen